Göttinnen, Geishas und das andere Japan
Kulturelle Highlights und Frauenbegegnungen zwischen den Metropolen
Auf dieser 16-tägigen Rundreise durch Japan begegnen wir starken Frauen in allen Epochen: als Göttinnen in uralten Schreinen, als Geishas mit jahrhundertelanger Tradition, als Autorinnen von Weltliteratur und als Taucherinnen, die seit Generationen eigenständig vom Meer leben. Von Kyoto bis Tokyo, mit Shinkansen, Teezeremonie und einem Abend bei unserer japanischen Gastfamilie.
Highlights im Programm
- Geisha-Kultur in Kyotos Altstadt Gion und dem Gion Kagai Art Museum
- Begegnung mit den Ama-Taucherinnen auf Mikimoto Pearl Island
- Mit bis zu 300 Stundenkilometern im Shinkansen durch die japanische Landschaft
- Besuch des Friedensparks und Museums in Hiroshima
Überblick zur Reise
Japan ist eines der faszinierendsten Reiseziele der Welt und eines der rätselhaftesten. Ein Land, in dem Mönche und Manga, jahrhundertealte Rituale und futuristische Metropolen, tiefe Stille und überwältigende Geschäftigkeit direkt nebeneinander existieren. Auf unserer 16-tägigen Rundreise erleben wir diese Kontraste und lassen uns nebenbei von den Frauen leiten, die das Land seit Jahrhunderten prägen.
Unsere Reiseroute führt uns von Osaka und Kyoto – der Kulturhauptstadt Japans – über Nara, Hiroshima und die Insel Miyajima, durch die Küstenlandschaft von Hagi und Matsue, vorbei am heiligen Berg Fuji-San bis in die Weltmetropole Tokyo. Dabei begegnen wir Frauen in allen Epochen und Erscheinungsformen: als Göttinnen in jahrhundertealten Schreinen, als Geishas, deren Kunstfertigkeit und wirtschaftliche Eigenständigkeit bis heute Bestand haben, als Schriftstellerinnen, die Weltliteratur schufen, und als Taucherinnen, die seit Generationen eigenständig vom Meer leben.
Japan empfängt uns mit einer Präzision und Gastfreundschaft, die ihresgleichen sucht. Ob auf der ruhigen Bootsfahrt über den Ashi-See mit Blick auf den Fuji, beim Okonomiyaki-Kochworkshop in Hiroshima, auf einer Streetfood-Tour mit unserer lokalen Reiseleiterin in Nagoya, bei unserer Gastfamilie in Hagi – wo wir einen Abend lang echtes japanisches Familienleben erleben – oder in der Stille eines Ryokans am Fuß des Fuji-San: Japan berührt uns auf vielen Ebenen gleichzeitig. Und spätestens bei unserer ersten Teezeremonie werden wir verstehen, warum dieses Land so viele Frauen in seinen Bann zieht.
Du hast am meisten Freude an dieser Reise, wenn...
- Du Lust hast, ein Land kennenzulernen, das Tradition und Moderne wie kein zweites verbindet
- Dein Rücken eine Nacht auf einem traditionellen Futon verkraftet
- Dich interessiert, wie es ist, einmal bei einer japanischen Familie zuhause zu übernachten
Wichtig zu wissen
Anforderung & Mobilität: Die Reise ist abwechslungsreich und erlebnisreich: Wir wechseln alle ein bis drei Tage unseren Standort und erkunden viel zu Fuß. Stadtbesichtigungen, Tempel- und Schreinbesuche sowie Museumsbesuche stehen regelmäßig auf dem Programm. Die Gehstrecken sind moderat und gut machbar, erfordern aber eine grundlegende Reisefitness.
Wie wir unterwegs sind: Wir nutzen Japans hervorragendes Verkehrssystem – allen voran den legendären Shinkansen, der uns komfortabel und auf die Minute pünktlich durch die Landschaft trägt. Auf reservierten Plätzen in der 2. Klasse erleben wir Zugfahren auf einem anderen Niveau. An ausgewählten Tagen steht uns ein privater Charterbus zur Verfügung. Vor Ort bewegen wir uns zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Bootsfahrt über den Ashi-See und eine Fahrt mit der Hakone-Ropeway-Seilbahn gehören ebenfalls dazu.
Gepäckversand: Praktisch und typisch japanisch: Unser Hauptgepäck wird während der Reise zweimal per Gepäckservice vorausgeschickt – von Kyoto nach Hiroshima (Tag 5) und von Matsue nach Tokyo (Tag 10). In dieser Zeit steht uns nur unser Handgepäck zur Verfügung, das wir selbst tragen. Dafür ist ein Rucksack zu empfehlen. Im Versandservice ist pro Person ein Gepäckstück inbegriffen. Bitte beachten: In Ausnahmefällen muss das Hauptgepäck bereits am Vorabend des Versandtages abgegeben werden.
Unterkunft: Wir übernachten in sorgfältig ausgewählten Unterkünften mit gutem bis sehr gutem Standard sowie in zwei besonderen Unterkünften: Einen Abend und eine Nacht sind wir zu Gast bei einer japanischen Familie in Hagi. Während dieses Homestays erhalten wir weiterhin unsere individuellen Zimmer, teilen aber das Badezimmer mit unseren Gastgebern. Am Fuji-San verbringen wir die Nacht in einem Ryokan, einem traditionellen Reisegasthaus. Im Ryokan schlafen wir auf Futons auf Tatami-Matten – ein echtes Stück Japan, das allerdings etwas Bodengewandtheit voraussetzt. Wer Schwierigkeiten beim Sitzen auf dem Boden oder beim Schlafen auf dünnen Matratzen hat, sollte das vorab berücksichtigen. Alle Übernachtungen sind inklusive Frühstück. Einzelzimmer sind gegen Aufpreis buchbar, solange verfügbar.
Verpflegung: Japan ist ein Paradies für Genießerinnen. Neben dem täglichen Frühstück sind vier Abendessen, ein Okonomiyaki-Kochkurs in Hiroshima sowie eine Streetfood-Tour in Nagoya enthalten. Ein besonderes Highlight ist das mehrgängige Kaiseki-Dinner im Ryokan am Fuji-San. Wichtiger Hinweis für Vegetarierinnen, Veganerinnen und Allergikerinnen: Pflanzliche Ernährung gestaltet sich in Japan oft herausfordernder als erwartet. Viele traditionelle Gerichte basieren auf tierischen Grundzutaten wie Dashi, eine Brühe aus getrocknetem Thunfisch, die in zahllosen Speisen enthalten ist. Auch Gluten ist in der japanischen Küche allgegenwärtig: Sojasauce, Misopaste und Weizenmehl finden sich in fast allen Gerichten. Glutenfreie Alternativen werden in traditionellen Restaurants selten angeboten. Darüber hinaus wird zum Essen häufig Gerstentee gereicht. In traditionellen Unterkünften wie Ryokans und in vielen Restaurants kann ein angepasstes Menü nicht garantiert werden. Sprecht uns gerne bei der Buchung darauf an, wenn ihr hier einen besondren Bedarf habt!
Anreise: Die Anreise erfolgt nach Osaka, die Abreise ab Tokyo. Auf Anfrage machen wir gerne ein Angebot für den internationalen Flug. Bei Eigenbuchung bitte Ankunfts- und Abreisezeiten mit unserem Büro abstimmen, um nichts vom Programm zu verpassen. Vor- und Nachübernachtungen müssen spätestens 35 Tage vor Reiseantritt angefragt werden. Spätere Anfragen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.
Was wir an dieser Reise lieben
- Teezeremonie und die stille Kraft japanischer Achtsamkeit
- Auf den Spuren von Murasaki Shikibu in Uji – Weltliteratur aus Frauenhand
- Begegnung mit den Ama-Taucherinnen auf Mikimoto Pearl Island
- Homestay in Hagi – Japan so nah wie möglich
- Nacht im Ryokan am Fuji-San mit Kaiseki-Dinner
22.05.2027
- 06.06.2027
8 bis 14 Teilnehmerinnen
Flugzeug (separat zubuchbar)
ab 4.950 Euro
Ruf uns gerne an:
+49 (0) 30 2000 520 30
(Mo-Fr: 10 – 17 Uhr)
Oder schau in unsere FAQ
Tagesprogramm
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1. Tag: Anreise
Samstag, 22.05.2027Individuelle Anreise nach Osaka. Wir organisieren gerne einen Flug, falls gewünscht.
2. Tag: Japan "he yōkoso" - Willkommen in Japan!
Sonntag, 23.05.2027Wir kommen in Osaka an und fahren weiter nach Kyoto, in die Kulturhauptstadt Japans. Bei einer ersten Orientierung gewinnen wir einen Eindruck von unserem Gastland. Zwischen Tradition und Moderne stimmen wir uns auf die kommenden Tage ein. Je nach Ankunftszeit genießen wir ein gemeinsames Welcome Dinner – ein schöner Moment, um alle kennenzulernen und die Reise bewusst zu beginnen.
- Verpflegung: -, -, A
- Unterkunft: Vessel Campana Kyoto Gojo

3. Tag: Kyoto - Hinter den roten Toren
Montag, 24.05.2027Wir besuchen mit dem Fushimi Inari Taisha in Kyoto einen der wichtigsten Shintō-Schreine Japans. Shintō ist die älteste Religion des Landes, bei der es um die Verehrung göttlicher Kräfte, der Kami, geht, die in Natur, Tieren und besonderen Orten wohnen. Die tausenden leuchtend roten Torii-Tore, für die dieser Schrein berühmt ist, markieren den Übergang von der Alltagswelt in den heiligen Bereich. Im Schrein in Kyoto bilden sie einen eindrucksvollen Weg durch den bewaldeten Hügel hinter dem Heiligtum.
In Kyotos Altstadt Gion nähern wir uns der faszinierenden und widersprüchlichen Welt der Geishas. Diese hochausgebildeten Künstlerinnen – Meisterinnen in Tanz, Musik und der Kunst der Konversation – genossen innerhalb des feudalen Japans eine eigene wirtschaftliche Unabhängigkeit, lebten aber gleichzeitig in einem streng reglementierten System, das von Männern als Gäste und Auftraggeber geprägt war. Das Gion Kagai Art Museum widmet sich der Kultur der Geiko – so heißen Geishas in Kyoto – und ihrer Schülerinnen, den Maiko. War das Leben dieser Frauen Emanzipation oder goldener Käfig? Das Museum lädt uns ein, genau diese Fragen zu stellen.
- Verpflegung: -, -, A
- Unterkunft: Vessel Campana Kyoto Gojo

4. Tag: Tee, Tempel und eine Weltautorin
Dienstag, 25.05.2027Heute begeben wir uns in die japanische Tee-Hauptstadt Uji. Eine Gegend, die weltberühmt ist als eines der traditionsreichsten und hochwertigsten Anbaugebiete für Grüntee, insbesondere des aktuell so trendigen Matcha. Eine Teezeremonie führt uns dort in die stille Kraft gelebter Achtsamkeit ein.
Außerdem folgen wir hier den Spuren von Murasaki Shikibu, die um das Jahr 1000 als Hofdame das Genji Monogatari schrieb. Es ist die Geschichte des Prinzen Genji, die als erster psychologischer Roman der Weltgeschichte gilt. Jahrhunderte vor allem, was Europa in dieser Gattung hervorbringen sollte, macht dieses Werk sie zu einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Weltliteratur.
Weiter geht es zum Byōdō-in, einem der schönsten Tempel Japans und UNESCO-Weltkulturerbe. Seine Phoenix Hall gilt als Meisterwerk der Heian-Architektur und sollte das buddhistische Paradies auf Erden verkörpern. So ikonisch ist ihr Anblick, dass sie bis heute die japanische 10-Yen-Münze ziert. Bei einem Spaziergang entlang des Uji-Fluss erleben wir eine Mischung aus ruhiger Natur und historischer Atmosphäre rund um den berühmten Matcha-Tee und lassen die Eindrücke des Tages auf uns wirken.
- Verpflegung: F, -, -
- Unterkunft: Vessel Campana Kyoto Gojo

5. Tag: Hirsche, Schreine und Frauenmacht im Verborgenen
Mittwoch, 26.05.2027Ein Tagesausflug führt uns in die Wiege der japanischen Kultur: nach Nara, der ersten Hauptstadt Japans. Im Todaiji-Tempel, einst das spirituelle Zentrum des Landes, steht noch heute eine der größten Buddhafiguren der Welt: über 15 Meter hoch, aus Bronze, und in der größten Holzhalle der Welt. Vielleicht sprechen die Einheimischen deswegen von einer anhaltenden spirituellen Präsenz in Bezug auf den Tempel? Wir finden es heraus.
Bei einem Spaziergang durch den angrenzenden Park begegnen wir freilebenden Sika-Hirschen. Sie gelten in Nara seit über tausend Jahren als heilig – denn der Legende nach ritt die Gottheit des Kasuga-Taisha-Schreins auf einem weißen Hirsch genau hierher.
Am Schrein selbst erhalten wir wieder Einblick in etwas Frauengeschichte: In der Heian-Zeit platzierte der Fujiwara-Clan ganz gezielt die Töchter der Familie als Kaisergemahlinnen. Auf diese Weise konnten sie ihren politischen Einfluss garantieren. Macht durch Verwandtschaft, ausgeübt von Frauen, die offiziell im Hintergrund standen!
Nach unserer Rückkehr nach Kyoto steht der Rest des Tages zur freien Verfügung.
Hinweis zum Gepäckversand: Am Morgen wird unser Hauptgepäck nach Hiroshima vorausgeschickt. Das Gepäck steht am Abend des Folgetages (Tag 6) wieder zur Verfügung. In Ausnahmefällen muss das Gepäck bereits am Vorabend des Versands an der Rezeption abgegeben werden.
- Verpflegung: F, -, -
- Unterkunft: Vessel Campana Kyoto Gojo

6. Tag: Mit 300 Stundenkilometern nach Hiroshima
Donnerstag, 27.05.2027Bei einer Fahrt mit dem Shinkansen, Japans berühmtem Hochgeschwindigkeitszug, erleben wir auf dem Weg nach Hiroshima eine der pünktlichsten und komfortabelsten Bahnreisen der Welt, während die Landschaft mit bis zu 300 Stundenkilometern an uns vorbeizieht.
In Hiroshima erwartet uns ein besonderer Kochworkshop. Wir stellen Okonomiyaki her, Hiroshimas kulinarischer Stolz. Es ist ein herzhafter Pfannkuchen, der typischer Weise aus Kohl, Meeresfrüchten oder Fleisch besteht, geschichtet mit Nudeln, bestrichen mit würziger Soße und garniert mit Mayonnaise und tanzenden Bonito-Flocken. Umami garantiert!
Natürlich geht er auch vegetarisch belegt. Denn auf der heißen Teppan-Platte bereiten wir ihn selbst zu und essen ihn direkt danach. Okonomiyaki ist eine der geselligsten Mahlzeiten der Reise, bei der persönliche Begegnungen ganz von selbst entstehen.
Der restliche Nachmittag gehört uns - Zeit, Hiroshima auf eigene Faust zu entdecken.
- Verpflegung: F & Kochkurs am Mittag oder Abend
- Unterkunft: Oriental Hiroshima
7. Tag: Eine Stadt, die nicht vergisst
Freitag, 28.05.2027Hiroshima ist eine Stadt, die man nicht einfach besucht. Sie geht unter die Haut. Der Friedenspark und das Museum konfrontieren uns mit einer Geschichte, die näher ist als wir denken: Der Abwurf der Atombombe liegt keine 80 Jahre zurück.
Eines der bewegendsten Zeugnisse dieser Zeit ist die persönliche Geschichte von Sadako Sasaki. Sie war zwei Jahre alt, als die Bombe fiel und zwölf, als sie an Leukämie erkrankte, der sogenannten Atombombenkrankheit. Im Krankenhaus faltete sie Origami-Kraniche. Eine japanische Legende besagt: Wer tausend Kraniche faltet, dem wird ein Wunsch erfüllt. Sadako wünschte sich Heilung. Sie wurde zum weltweiten Symbol für Frieden und Hoffnung. Unsere Reiseleiterin wird uns ihre Geschichte erzählen.
Der Nachmittag steht uns wieder für eigene Erkundungen zur Verfügung.
- Verpflegung: F, -, -
- Unterkunft: Oriental Hiroshima

8. Tag: Inselgöttinnen und Gastfamilie in Hagi
Samstag, 29.05.2027Auf der Insel Miyajima bestaunen wir eine der drei schönsten Küstenlandschaften Japans und besuchen den Itsukushima-Schrein mit seinem im Wasser stehenden großen, roten Torii-Tor. Geweiht ist der Schrein den drei Göttinnen Ichikishimahime, Tagitsu und Tagori, die im Shinto als Schutzgöttinnen des Meeres und der Schifffahrt verehrt werden und seit über tausend Jahren Pilgerinnen und Pilger aus ganz Japan anziehen.
Am frühen Nachmittag geht es weiter nach Hagi für eine Nacht bei unterschiedlichen japanischen Gastfamilien – einer der persönlichsten Momente der gesamten Reise. Jede Familie empfängt uns auf ihre eigene Weise: Gemeinsam kochen wir das Abendessen, essen zusammen und kommen ins Gespräch. Auch wenn die Verständigung manchmal über Gesten und Übersetzungs-Apps laufen wird, hat das seinen ganz eigenen Charme.
Wir schlafen auf Futons in traditionellen Zimmern und teilen das Badezimmer mit der Familie. Eine authentische japanische Nacht!
- Verpflegung: F, -, A
- Unterkunft: Homestay Hagi**
9. Tag: Über uralten Meeresböden zum Schrein der Liebe
Sonntag, 30.05.2027Nach dem gemeinsamen Frühstück nehmen wir Abschied von unserer Gastfamilie und reisen weiter nach Matsue. Auf dem Weg passieren wir den fünf Kilometer langen Strand von Iwami Tatamigaura mit weißem Sand und türkisfarbenem Wasser. Tatsächlich ist die Küstenlandschaft ein Naturdenkmal, weil man dort über einen 16 Millionen Jahre alten Meeresboden laufen kann, der durch seismische Aktivitäten heute an der Oberfläche liegt. Die Landschaft wirkt dadurch sehr ungewöhnlich und fast wie aus einer anderen Welt.
Im Izumo-Taisha-Schrein – einem Ort der Liebe und Verbundenheit – begegnen wir einem spirituellen Zentrum, das besonders junge Frauen anzieht. Der Inasa-no-Hama Strand gilt in der japanischen Mythologie als besonderer Ort, an dem sich einmal im Jahr alle Götter Japans versammeln, bevor sie zum Izumo-Schrein aufsteigen.
Zum Abschluss des Tages besuchen wir eine ehemalige Samurai-Residenz in Matsue und lernen etwas über die Rolle der Frauen, die während der langen Abwesenheiten ihrer Hausherren die Oberhoheit über die Verwaltung der Residenz hatten.
- Verpflegung: F, -, -
- Unterkunft: Onyado Nono Matsue
10. Tag: Burgen, Legenden und Streetfood in Nagoya
Montag, 31.05.2027Wir fahren weiter nach Himeji und besuchen die „Weiße-Reiher-Burg" – eine der prächtigsten und besterhaltenen Samurai-Burgen Japans und UNESCO-Weltkulturerbe. Wusstet ihr, dass es auch weibliche Samurai gab? Die Onna-bugeisha waren Kriegerinnen aus dem Adel, ausgebildet im Umgang mit der Naginata-Hellebarde, bereit ihre Häuser zu verteidigen, wenn die Männer in den Krieg zogen.
Konsequenterweise begegnen wir in der Burg gleich zwei wichtigen Frauengestalten: Sen-hime, Enkelin des Shogun Tokugawa, die die Burg nach einer dramatischen Rettung aus den Flammen bewohnte und auf dem Gelände einen Turm errichten ließ, der noch heute steht. Und Osakabehime, ein Geist in Gestalt einer Frau, die die Burg bis heute beschützen soll. Geschichte und Mythos, kaum zu trennen.
Am Abend erwartet uns eine Streetfood-Tour in Nagoya. Unsere lokale Reiseleiterin gibt bei dieser kulinarischen Exkursion viele persönliche Einblicke in ihr Leben in Japan.
Hinweis zum Gepäckversand: Am Morgen wird unser Hauptgepäck abgeholt und nach Tokyo geschickt. Das Gepäck steht uns Abend von Tag 13 wieder zur Verfügung. In Ausnahmefällen muss das Gepäck bereits am Vorabend des Versands an der Rezeption abgegeben werden.
- Verpflegung: F, -, A
- Unterkunft: Ibis Styles Nagoya

11. Tag: Perlentaucherinnen und die Sonnengöttin
Dienstag, 01.06.2027Bei unserem heutigen Tagesausflug widmen wir uns dem Ursprung der Perlenzucht und des Shintoismus.
Auf Mikimoto Pearl Island begegnen wir den Ama-Taucherinnen, die seit Jahrhunderten eigenständig vom Meer leben. Ihre Tradition steht für Stärke und wirtschaftliche Unabhängigkeit. Bei einer eindrucksvollen Live-Demonstration präsentieren die Frauen ihre traditionelle Freitauch-Technik, die zeigt, wie die Ama früher Perlen und Meeresfrüchte gesammelt haben. Am Standort des Mikimoto-Perlenmuseums stehen wir am Geburtsort der modernen Perlenzucht. Die Ausstellung wartet auf mit einer Mischung aus Wissenschaft, Geschichte und spektakulären Schmuckstücken.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist der Besuch des Ise-Schreins. Der Schrein ist Japans wichtigstes Shintō-Heiligtum und sehr besonders, weil er seit über 1.300 Jahren alle 20 Jahre vollständig neu aufgebaut wird, um Reinheit und die Erneuerung des Lebens zu symbolisieren. Er ist der Sonnengöttin Amaterasu Omikami gewidmet, der höchsten Gottheit des Shintos und der mythischen Ahnin der Kaiserfamilie.
- Verpflegung: F, -, -
- Unterkunft: Ibis Styles Nagoya
12. Tag: Der heilige Berg und die Nacht im Ryokan
Mittwoch, 02.06.2027Am Morgen entspannen wir wieder bei einer Fahrt mit dem Shinkansen. Es geht zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, wo uns der höchste und heiligste Berg Japans erwartet. Mit 3.776 Metern Höhe steht der mächtige Kegelvulkan Fuji-San beeindruckend exponiert in der Landschaft. Das -san ist dabei keine Höflichkeitsformel, sondern bedeutet „verehrter Berg". Und der Fuji verdient diesen Titel. Er ist seit über tausend Jahren Pilgerziel und Wohnsitz der Shinto-Gottheit Konohanasakuya-hime, der Blüten-Prinzessin.
Bei einer Bootsfahrt über den Ashi-See, eröffnet sich bei klarem Wetter ein traumhafter Blick auf den heiligen Berg. Anschließend schweben wir mit der Hakone-Ropeway-Seilbahn über die vulkanische Landschaft von Owakudani, wo wir die dampfenden Schwefelfelder aus nächster Nähe betrachten können. Wer Lust hat, probiert eins der berühmten schwarzen Eier.
Am Abend genießen wir die besondere Atmosphäre bei einer Übernachtung im japanischen Stil, in einem traditionellen Reisegasthaus, dem Ryokan. Bei einem mehrgängigen Kaiseki-Dinner können wir den Tag entspannt ausklingen lassen. Was genau Kaiseki ist? Ihr dürft gespannt sein!
- Verpflegung: F, -, A
- Unterkunft: Ryokan Ichinoyu

13. Tag: Tokio - Ankunft in der Zukunft
Donnerstag, 03.06.2027Weiter geht es mit dem Shinkansen nach Tokyo. Wir erkunden die wohl sauberste, am besten organisierte und sicherste Mega-City der Welt. Vom Panorama-Floor des Metropolitan Government Building eröffnet sich der Blick auf die eindrucksvolle Metropole. Die aktuelle Hausherrin Yuriko Koike wurde 2016 zur ersten Gouverneurin von Tokio gewählt und prägt seither die Politik der Metropole mit Initiativen zu Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und internationaler Zusammenarbeit.
Beim Besuch des Meiji-Schreins tauchen wir in die ruhige Atmosphäre eines der bedeutendsten Shinto-Heiligtümer Tokios ein, das Kaiser Meiji und Kaiserin Shōken gewidmet ist. Die Kaiserin setzte sich besonders für die Förderung von Frauenbildung, Wohltätigkeit und Modernisierung in Japan ein.
Im Stadtteil Harajuku erleben wir das quirlige Treiben rundum Street-Fashion und Popkultur. Unweit davon wartet Omotesando, Japans Champs-Élysées, mit Eleganz, Designer-Shopping und moderner Architektur auf.
- Verpflegung: F, -, -
- Unterkunft: The b Akasaka / Comfort Hotel Era Tokyo Higashi-Kanda

14. Tag: Edo, Pixel und Shibuya
Freitag, 04.06.2027Das Edo-Tokyo Museum vermittelt anschaulich die Geschichte Tokios von der Edo-Zeit (1603–1868) bis zur modernen Metropole. Edo – der alte Name Tokios – war unter dem Tokugawa-Shogunat die Machtzentrale Japans und im 18. Jahrhundert bereits eine der größten Städte der Welt. Originalexponate, detailreiche Modelle und begehbare Nachbauten zeigen den Alltag, die Architektur und das Leben der Menschen über mehrere Jahrhunderte. Der tiefgreifende Wandel von der Samurai-Stadt zur heutigen Weltmetropole wird hier lebendig nachvollziehbar.
Bei einem Besuch im Digital-Museum TeamLab erleben wir immersive Kunst und tauchen in phantastische Welten ein. Außerdem überschreiten wir Japans prominenteste Straßenkreuzung im Stadtteil Shibuya, bevor wir einen Ausblick auf das bunte Gewimmel von einer Roof-Top-Lounge genießen.
- Verpflegung: F, -, -

15. Tag: Tempel, Souvenirs und Abschiedsdinner
Samstag, 05.06.2027In Tokyos Altstadt Asakusa besuchen wir den der Göttin der Barmherzigkeit gewidmeten Senso-ji-Tempel. Weit vor dem Tempel steht das imposante Kaminarimon-Donner-Tor mit der mächtigen Laterne. Hier lässt sich die lebendige Atmosphäre traditioneller japanischer Tempelkultur erleben. Die zum Tempel hinführende Nakamise-dori ist eine lebhafte, traditionelle Einkaufsstraße, auf der wir zwischen zahlreichen kleinen Ständen japanische Snacks, Süßigkeiten und Souvenirs entdecken können.
Der perfekte Ort für eigene Erkundungen, bevor wir bei einem gemeinsamen Abschiedsdinner die Erlebnisse unserer Reise gemeinsam Revue passieren lassen.
- Verpflegung: F, -, A
16. Tag: Heimreise
Sonntag, 06.06.2027Transfer zum Flughafen. Mit vielen Eindrücken, inspirierenden Begegnungen und neuen Perspektiven im Gepäck treten wir die Heimreise an.
- Verpflegung: F, -, -
Bildergalerie
Termine und Preise
Frühbucherinnen-Rabatt: 3 %
auf den Preis bei Buchung eines DZ oder Twin bis 4 Monate vor Reisebeginn.
Teilnehmerinnenzahl: 8 bis 14
16 Tage
| Kategorie | Preis p.P. | EZ-Zuschlag |
|---|---|---|
| Halbes Zweibettzimmer | 4.950 € | |
| Einzelzimmer | 4.950 € | 660 € |
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Buchbar
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Reise garantiert
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Nur noch auf Anfrage
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Ausgebucht / bereits geschlossen
Enthaltene Leistungen
- 12 Übernachtungen in Mittelklassehotels bzw. Gästehäusern in Twin-Zimmern mit Du/WC
- 1 Nacht im Homestay in Hagi mit geteiltem Bad
- 1 Nacht im traditionellen Reisegasthaus Ryokan
- 14 x Frühstück, 4 x Abendessen, 1 x Kochkurs, 1 x Food-Tour
- Alle Besichtigungen, Workshops, Ausflüge und Eintritte laut Programm
- Alle Transfers/Fahrten wie im Programm ausgeschrieben
- Zugfahrten: Fahrt mit dem Shinkansen auf reservierten Plätzen in der 2. Klasse
- Gepäckversand: Tag 5 (Kyoto-Hiroshima, 1 Nacht), Tag 10 (Matsue – Tokyo, 3 Nächte)
- Deutschsprachige Reiseleitung an Tagen 2-16 (ab/bis Japan)
- Klimaschutzbeitrag, mit dem wir CDM Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekte von Atmosfair unterstützen
Nicht enthaltene Leistungen
- Internationaler Flug
- Getränke bei inkludierten Mittag- und Abendessen sowie weitere Mahlzeiten
- Trinkgelder für Reiseleiterin, Fahrer und Hotelpersonal
- Persönliche Ausgaben
- Reiserücktritts- und Reiseabbruchsversicherung
Die Restzahlung wird erst 21 Tage vor Reisebeginn fällig. Kreditkartenzahlung ist auf Anfrage möglich!
Ruf uns gerne an:
+49 (0) 30 2000 520 30
(Mo-Fr: 10 – 17 Uhr)
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