Frauenreisen in der Mongolei
Reisen für Frauen im Land der endlosen Weiten
Die Mongolei ist ein Land der Kontraste: unendliche Steppen, stille Wüsten, kristallklare Seen und schroffe Berge wechseln sich ab mit lebendigen Nomadensiedlungen, buddhistischen Klöstern und modernen Städten. Auf unseren Frauenreisen tauchen wir mitten hinein in diese faszinierende Welt – fernab vom Massentourismus, nah an Natur, Kultur und den Geschichten der Menschen, die hier leben.
Unterwegs übernachten wir in Jurten, begegnen Pferden, Kamelherden und Rentieren, erkunden Klöster und tauchen ein in die jahrhundertealte Reitkultur der Nomadinnen, die tief in der mongolischen Tradition verwurzelt ist. Dabei wird klar: Die Mongolei ist ein Land von starken Frauen! Viele betreiben eigene Viehzuchtbetriebe und kombinieren Tradition mit dem Wunsch nach Gleichberechtigung und Bildung – eine spannende Mischung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die wir auf unseren Reisen kennenlernen.
Ob Reittrekking durch die Steppe, Entdeckungsreise zu den Highlights des Landes oder Begegnungen mit Frauen, die die Tradition bewahren und gleichzeitig ihre eigenen Wege gehen: Jede unserer Frauenreisen durch die Mongolei ist ein besonderes Abenteuer, das Erholung, Erlebnis und Inspiration vereint.
Highlights im Norden der Mongolei Zwischen grüner Steppe und klaren Seen
- Unesco Welterbe-Kloster Erdene-Zuu Kloster im Orchon-Tal
- Blaue Perle der Mongolei: Khuvsgul See
- Vulkankraterlandschaft und der Tsagaan Nuur-See
- Historische transsibirische Bahnstrecke
Mit einer Mongolin unterwegs zur Wüste Gobi Jurten, Kamele und wilde Pferde
- Mit einer Insiderin unterwegs
- Wunderschöne Jurtenplätze
- Vielfalt der mp0ngolischen Naturlandschaften
- Programm aus einer (Frauen-)Hand
Reiten in der mongolischen Steppe Wanderritt zu den blauen Seen im Herz des Orkhon Tals
- Mehrtägiges Frauen-Pferde-Trekking durch das Orkhon-Tal
- Wilde Landschaft und Jurtenfeeling
- Besuch des Khustai-Nationalparks mit seltenen Wildpferden
- Fahrt zu den eindrucksvollen Sanddünen im Khogno-Khan-Nationalpark
Praktische Reiseinformationen für Frauenreisen in der Mongolei
Kultur in der Mongolei
Die mongolische Kultur ist eng verbunden mit dem Nomadentum und jahrhundertealten Traditionen, die das Leben bis heute prägen. Pferde, Jurten und die weiten Landschaften sind nicht nur Kulisse, sondern Teil des täglichen Lebens. Auf unseren Reisen erleben wir hautnah, wie Nomadenfamilien wohnen, welche Rolle Reiten und Viehzucht spielen und wie Religion und Spiritualität – Buddhismus und Schamanismus – den Alltag begleiten. Besuche in Klöstern und Tempeln, kleine Dorffeste oder Handwerksvorführungen ermöglichen authentische Einblicke in Tradition und Alltag und zeigen, wie lebendig und verbunden Natur, Kultur und Gemeinschaft in der Mongolei sind.
Frauenrechte und Gleichstellung in der Mongolei
Frauen in der Mongolei sind stark, selbstbewusst und aktiv in Gesellschaft, Bildung und Wirtschaft. Die Mongolei führte bereits 1924 das Frauenwahlrecht ein, und seit 2012 gibt es eine Quote, die den Frauenanteil im Parlament auf rund 20% ansteigen ließ. Frauen sind in fast allen Ausbildungsbereichen vertreten, stellen einen großen Teil der Arbeitskräfte, besonders im Gesundheits- und Bildungswesen, und viele führen eigene Unternehmen oder Viehzuchtbetriebe. Historisch verlieh das nomadische Leben Frauen bereits eine relativ starke Position: Sie waren entscheidend für Haushaltsführung, Tierhaltung und die Organisation des Alltags.
Trotz dieser Fortschritte zeigt die Praxis jedoch Ambivalenzen. Sehr traditionelle Rollenbilder sind besonders in ländlichen Regionen nach wie vor spürbar, und Frauen stehen oft vor Herausforderungen, wenn sie Arbeit, Familie und gesellschaftliche Erwartungen miteinander verbinden. Körperliche und psychische Gewalt gegen Frauen bleibt laut UN-Berichten weit verbreitet, ebenso wie teilweise horrende Lohnunterschiede und Diskriminierung am Arbeitsplatz.
LGBTQ+ in der Mongolei
Die Mongolei ist gesellschaftlich eher konservativ geprägt, bietet aber eine wachsende Offenheit für LGBTQ+-Personen – so gibt es in Ulaanbaatar eine aufblühende queere Szene und seit 2013 Pride-Demos. Gleichgeschlechtliche Handlungen sind zwar legal, Gleichstellungsgesetze existieren jedoch noch nicht umfassend und die soziale Akzeptanz ist oft sehr gering, Diskriminierung weit verbreitet. Reisende sollten öffentliche Zuneigungsbekundungen daher vermeiden. Sensible Begegnungen mit lokalen Initiativen oder Gespräche mit Aktivistinnen können spannende Einblicke in das Leben queerer Menschen geben.
Wetter & Klima
Die Mongolei hat ein extremes Kontinentalklima: heiße Sommer, kalte Winter und große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Die beste Reisezeit für Frauenreisen ist Juni bis August, wenn das Wetter mild ist und die Straßen gut befahrbar. Frühling und Herbst bieten klare Luft und eindrucksvolle Landschaften. Leichte, schichtbare Kleidung, Sonnenschutz und wetterfeste Schuhe sind unverzichtbar.
Lokale Küche
Die mongolische Küche ist herzhaft, bodenständig und geprägt von den Ressourcen der weiten Steppe. Fleisch und Milchprodukte spielen die Hauptrolle, ergänzt durch frisches Gemüse, Brot und aromatische Tees. Auf unseren Frauenreisen tauchen wir nicht nur geschmacklich, sondern auch kulturell in diese Welt ein und verköstigen Buuz – traditionelle gefüllten Teigtaschen – oder Airag, die leicht säuerliche fermentierte Stutenmilch. Mahlzeiten dienen dabei nicht allein der Nahrungsaufnahme: Sie schaffen Momente des Austauschs, der Gastfreundschaft und der Gemeinschaft. Ob in einer Nomadenjurte, bei einer kleinen Dorffamilie oder unterwegs bei einem Picknick an einem See – gemeinsam essen bedeutet in der Mongolei teilen, Geschichten hören und sich austauschen.
Sicherheit
Die Mongolei gilt als sicheres Reiseland, auch für alleinreisende Frauen oder Frauen in Gruppen. Dennoch sollten gerade diese, wie nahezu überall, grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beachten: Wertgegenstände im Blick behalten, Kleidung anpassen, respektvoll auftreten und die lokalen Gepflogenheiten beachten. In abgelegenen Regionen erleichtert eine gute Reiseleitung die Orientierung und sorgt für ein sicheres Reiseerlebnis.
Aktuelle Hinweise: Auswärtiges Amt (Mongolei).
Gesundheitsvorsorge
Die medizinische Versorgung ist in Städten gut, in ländlichen Regionen begrenzt. Eine Auslandskrankenversicherung ist unbedingt empfehlenswert. Standardimpfungen sollten aktuell sein, Trinkwasser abgefüllt und Lebensmittel frisch sein. Erste-Hilfe-Ausrüstung, Sonnenschutz und Insektenschutz sind praktische Begleiter auf den Reisen.
Weitere Informationen: Auswärtiges Amt (Mongolei).
Alles rund ums Geld
Die Währung ist der Mongolische Tugrik. Bargeld ist in ländlichen Regionen unverzichtbar, in Städten funktionieren auch Kreditkarten. Trinkgeld ist üblich, aber kein Muss. Für Frauenreisen ist es praktisch, kleine Scheine griffbereit zu haben, zum Beispiel für Eintritte, Fahrer oder lokale Märkte.
Strom & Internet
Die Netzspannung beträgt 220 V, europäische Steckdosen passen meist direkt. In Städten und Hotels gibt es Internet, in entlegenen Regionen ist die Verbindung oft langsam oder instabil. Eine lokale SIM-Karte kann praktisch sein, um erreichbar zu bleiben und unterwegs Karten oder Infos abzurufen.
Visum & Einreise
Viele Reisende benötigen ein Visum, das in der Regel online oder über eine Agentur beantragt wird. Der Reisepass sollte mindestens sechs Monate gültig sein. Bei der Einreise werden Unterkunft und Reisedaten überprüft. Es empfiehlt sich, sich vorab über aktuelle Bestimmungen zu informieren.
Aktuelle Bestimmungen: Auswärtiges Amt (Mongolei).



