Wandern Spanien Jakobsweg

Trauerwanderreise auf dem spanischen Jakobsweg

Verluste verarbeiten und sich gemeinschaftlich auf den Weg machen

Auf dem Jakobsweg in Spanien Schritt für Schritt neue Kraft finden: Diese 11-tägige Trauerwanderreise für Frauen verbindet Bewegung, Gemeinschaft und achtsame Trauerbegleitung. Auf 166 Kilometern entsteht Raum für Abschied, neue Perspektiven und die Rückkehr zu Lebensfreude – getragen von Gleichgesinnten und der besonderen Atmosphäre des Camino Francés.

Highlights im Programm

  • Trauerarbeit in der Gruppe sowie im Einzelgespräch
  • Zeit in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und für sich alleine
  • Zeit und Bewegung in der Natur
  • Liebevolle Begleitung durch die Gründerin von Nureto

Überblick zur Reise

Diese Trauerreise auf dem Jakobsweg richtet sich an Frauen, die sich bewusst mit dem Verlust eines geliebten Menschen auseinandersetzen möchten und den Wunsch haben, Schritt für Schritt wieder mehr Lebensfreude und Zuversicht zu spüren.

Auf dem Camino geht es darum, der Trauer Raum zu geben und gleichzeitig einen neuen Weg zu beginnen – im wahrsten Sinne des Wortes. Jeder zurückgelegte Kilometer wird im Pilgerinnenausweis festgehalten und macht den eigenen Weg sichtbar. Die Erfahrung, Teil der großen Gemeinschaft der Pilgerinnen und Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela zu sein, kann Halt geben: das Gefühl des Weitergehens, des Getragenseins und des gemeinsamen Unterwegsseins.

Am Ende der Reise stehen nicht nur die Erleichterung und der Stolz, die rund 166 Kilometer bewältigt und die Pilgerinnenurkunde in Santiago erhalten zu haben. Viele Teilnehmerinnen nehmen auch neue Perspektiven, wertvolle Erkenntnisse und vielleicht ein verändertes Gefühl für ihren weiteren Lebensweg mit nach Hause.

Unsere Trauerreise auf dem Camino Francés führt über die etwa 166 Kilometer lange Strecke von O Cebreiro nach Santiago de Compostela. In kleinen Gruppen von sechs bis acht Frauen wandern wir, begleitet von unserer erfahrenen Reiseleiterin Judith Zaremba (Gründerin von Nureto-Trauerreisen), täglich etwa 20 Kilometer durch die grüne, leicht hügelige Landschaft Galiciens.

Wir übernachten überwiegend in privaten Herbergen, aber auch in Landhäusern und klassischen Pilgerunterkünften. Der Rucksack wird grundsätzlich selbst getragen. Wer eine Entlastung wünscht, hat jedoch täglich die Möglichkeit, das Gepäck gegen einen kleinen Aufpreis per Taxi zur nächsten Unterkunft transportieren zu lassen.

Gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche in der Gruppe sowie Trauerarbeit und persönliche Begleitung im Einzelgespräch bilden den unterstützenden Rahmen dieser Reise. Dazwischen bleibt viel Raum, den Weg im eigenen Tempo zu gehen, innezuhalten und die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. So erreichen wir Tag für Tag ein neues Etappenziel – auf dem Weg nach Santiago und vielleicht auch auf dem eigenen Lebensweg.

Wichtig zu wissen

Der Camino Francés: Viele Wege führen nach Santiago de Compostela – der bekannteste und wohl beliebteste ist der Camino Francés, der klassische Jakobsweg. Auf rund 800 Kilometern durchquert er Nordspanien und verbindet beeindruckende Landschaften, jahrhundertealte Pilgertraditionen und Menschen aus aller Welt. Was den Jakobsweg so besonders macht, sind die vielen Erfahrungen, die sich unterwegs verbinden: das Wandern in der Natur, die Begegnungen mit Weggefährt:innenund das Gefühl, Teil einer großen Gemeinschaft auf dem Weg nach Santiago de Compostela zu sein. Gerade diese Mischung aus Bewegung, Begegnung und Zeit für sich selbst macht den Camino zu einem wertvollen Weg in Zeiten der Trauer. In der Gemeinschaft von Gleichgesinnten entstehen Austausch, Unterstützung und neue Impulse – gleichzeitig bleibt genügend Raum für persönliche Gedanken, Stille und das eigene Tempo. Die täglichen Etappen werden im Pilgerinnenausweis mit bunten Stempeln dokumentiert. Jeder Stempel macht den zurückgelegten Weg sichtbar und zeigt Schritt für Schritt den eigenen Fortschritt. Am Ziel in Santiago de Compostela wartet die wohlverdiente Pilgerinnenurkunde – ein Zeichen dafür, was auf diesem Weg geschafft wurde.

Körperliche Fitness ist für die Teilnahme von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Eine solche Reise bringt auch körperliche Herausforderungen mit sich: Blasen, müde Beine oder ungewohnte Nächte gehören ebenso zum Pilgern wie wechselnde Wetterbedingungen. Wir sind bei jeder Witterung unterwegs und nehmen die Gegebenheiten des Weges so an, wie sie kommen. Eine gute Grundkondition ist hilfreich, aber nicht entscheidend. Jede Teilnehmerin geht ihren eigenen Weg in ihrem persönlichen Tempo. Zur Unterstützung erhalten alle eine ausführliche Wegbeschreibung, zusätzlich ist der Camino Francés gut ausgeschildert und mit zahlreichen Wegweisern markiert.

Infos zur Buchung

Was wir an dieser Reise lieben

  • Das intensive Gemeinschaftsgefühl
  • Der Besuch einer Churreria in Santiago
  • Das euphorische Glücksgefühl, am Abend unser Ziel zu erreichen
  • Die gemütlichen und familiären Herbergen
Nächste Reisetermine:

13.03.2027 - 23.03.2027

6 bis 8 Teilnehmerinnen

Flugzeug (separat zubuchbar)

Anforderungen
3

11 Tage
ab 1.850 Euro
Portrait Judith Zaremba
Reiseleiterin Judith Zaremba

Jakobsweg-Begeisterte, Trauerbegleiterin, Wanderführerin

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Tagesprogramm

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Eigene Anreise nach Santiago de Compostela. Wir sind gerne bei der Flugbuchung behilflich und holen euch gegen Mittag am Flughafen ab. Danach Transfer nach Meixonfrío zum Landhaus Casa Rural Os Vilares in Meixonfrío. Am späteren Nachmittag gibt es ein Briefing und im Anschluss lassen wir unseren ersten Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. 

Es besteht auch die Möglichkeit, früher anzureisen oder länger zu bleiben!

  • Verpflegung: -, -, A
  • Unterkunft: Casa Rural Os Vilares

Nach dem liebevoll zubereiteten Frühstück fahren wir im Minibus zum Ausgangspunkt unseres Weges nach O Cebreiro. Hier erhalten wir den „Credencial“, unseren offiziellen Pilgerinnenpass, in der Kirche St. María la Real. Nach einer kurzen Besichtigung des Dorfes begeben wir uns auf unseren Weg und passieren dabei u.a. das Pilgerdenkmal in Alto do Poio.

Wir übernachten in der gemütlichen privaten Herberge Alberge A Reboleira, die gleich hinter dem Ortseingang von Fonfría auf der linken Seite liegt.

Am Abend essen wir gemeinsam mit den anderen Pilger:innen in der Palloza, einem Haus mit Strohdach nach keltischer Bautradition, welches unterhalb der Herberge liegt.

  • Verpflegung: F, -, A
  • Unterkunft: Alberge A Reboleira

Nach unserem gemeinsamen Frühstück im Café der Herberge wandern wir heute meist auf Wegen und Pfaden, gelegentlich aber auch auf der Landstraße, entlang eines schönen Tals bis Samos, wo das eindrucksvolle Kloster von Samos auf uns wartet.

Wir übernachten in der privaten Herberge Albergue Val de Samos mit Blick auf das Kloster und essen gemeinsam in einem typisch spanischen Gasthaus im Ort zu Abend.

Optional: Besichtigung des Klosters von Samos und Pilgermesse mit gregorianischem Gesang.

  • Verpflegung: F, -, A
  • Unterkunft: Albergue Val de Samos 

Wir frühstücken zusammen im Café nebenan. Danach führt uns der Weg über Sarria, wo wir uns etwas Zeit für die lohnenswerte Besichtigung der Altstadt nehmen können. Auf Feld- und Waldwegen geht es anschließend weiter nach Barbadelo, eines der vielen kleinen und verstreut liegenden Dörfer auf dem Jakobsweg.

Hier übernachten wir in der privaten Herberge Casa Barbadelo, die am Anfang des Ortes liegt und einen wunderschönen großen Garten hat. Gemeinsames Abendessen mit Hausfrauenkost im Haupthaus nebenan.

  • Verpflegung: F, -, A
  • Unterkunft: Herberge Casa Barbadelo

Heute haben wir den längsten Tag vor uns. Daher erwartet uns ein ausgiebiges Frühstück nach den ersten Kilometern auf dem Weg. Durch einen schönen Wald mit alten Bäumen erreichen wir den Kilometerstein 100 und laufen auf so mancher Corredoira – Wegen aus großen Steinen, die schon zu Zeiten der Römer existierten. Unser Weg führt uns über Portomarin, wo es sich lohnt eine kleine Pause einzulegen.

Wir übernachten in Gonzar in der schönen privaten Herberge Casa García, die neben der Kirche liegt und beschließen den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in der Herberge.

  • Verpflegung: F, -, A
  • Unterkunft: Casa García

Wir frühstücken erneut unterwegs. Heute kommen wir an der Fuente del Peregrino, einem Pilgerbrunnen in Ligonde, vorbei. Mit etwas Glück ist das Pilger:innenstübchen nebenan geöffnet und wir können für Rast und Inspiration einkehren.

Unsere private Herberge Alberge O Abrigadoiro liegt heute wieder auf dem Weg in dem verträumten Örtchen San Xulián in einem liebevoll dekorierten galicischen Bauernhaus. Hier essen wir gemeinsam mit den anderen Pilger:innenn zu Abend.

  • Verpflegung: F, -, A
  • Unterkunft: Alberge O Abrigadoiro

Unser Weg führt uns heute teils durch Eichen-, teils durch Eukalyptuswälder und über die Stadt Melide nach Ribadiso. Ein besonderer Höhepunkt ist der Pulpo in Melide. Pulpo heißt Krake und ist eine Spezialität in Galicien, die zusammen mit Brot und Federweißen zu sich genommen wird. Über eine alte romanische Brücke erreichen wir die öffentliche Herberge Albergue de Ribadiso – auf der rechten Seite am Ufer des Flusses Iso. Hier ist Zeit, die Füße im Fluss zu baden oder im großzügigen Anwesen zu entspannen.

Wir essen gemeinsam zu Abend im Gasthaus nebenan.

  • Verpflegung: F, -, A
  • Unterkunft: Albergue de Ribadiso

Wir frühstücken im Gasthaus nebenan und laufen dann durch eine Landschaft von Wiesen und kleinen Gemüsegärten nach Pedrouzo. Der Weg führt uns über den Ort Calle, der für manche als galicisches Musterdorf gilt.

In Pedrouzo übernachten wir in der privaten Herberge Albergue Cruceiro de Pedrouzo. Am Nachmittag kümmern wir uns um den Proviant für den nächsten Tag, da es auf unserer letzten Wegetappe sehr früh losgeht und es keine Einkehrmöglichkeit auf den ersten Kilometern gibt, und essen später im Ort gemeinsam zu Abend.

  • Verpflegung: F, -, A
  • Unterkunft: Albergue Cruceiro de Pedrouzo

Durch hohe Eukalyptuswälder begeben wir uns zu ganz früher Stunde im Dunkeln auf die letzte Etappe. Am Monte de Gozo, dem Berg der Freude, sehen wir zum ersten Mal das ersehnte Ziel: Santiago de Compostela.

In der historischen Altstadt Santiagos angekommen kehren wir in einer Churreria ein. Churros sind ein spanisches Spritzgebäck, das in heißem Öl knusprig frittiert und dann mit Zucker bestreut werden. Bevorzugt werden diese in heiße, dickflüssige Schokolade getunkt. Anschließend gehen wir zum Platz der Kathedrale – unserem Wanderziel – und holen uns unsere Pilgerinnenurkunde, die „Compostela“, im Pilgerbüro ab.

Am Nachmittag haben wir dann Zeit, durch die malerische und stimmungsvolle Stadt zu flanieren oder einfach auszuruhen und zu entspannen. Gemeinsames Abendessen und Übernachtung in der privaten Herberge KM-0 in der Altstadt.

Optional: Feierliche Pilgermesse um 12 Uhr.

  • Verpflegung: F, -, A
  • Unterkunft: KM-0

Nach dem gemeinsamen Frühstück erwartet uns Pepe, unser Stadtführer, der mit uns einen Spaziergang durch die historischen Gassen der Altstadt zu den wichtigsten jakobeischen Sehenswürdigkeiten in Santiago macht. Die Tour bietet auch Einblicke in die lokale Kultur, mit charmanten Plätzen, traditionellen galicischen Gebäuden und kulinarischen Spezialitäten.

Am späten Nachmittag treffen wir uns zu einer gemeinsamen Abschiedsrunde und schließen unsere Reise mit einem feierlichen Abendessen in einer der zahlreichen Tapasbars der Stadt ab.

  • Verpflegung: F, -, A

Freier Vormittag und Abschied.

Alternativ: Reiseverlängerung. 

  • Verpflegung: F, -, -

Termine und Preise

Dies ist eine Reise in Kooperation mit "Nureto"

Teilnehmerinnenzahl: 6 bis 8

13.03.2027 - 23.03.2027
11 Tage
Kategorie Preis p.P. EZ-Zuschlag
Halbes Zweibettzimmer 1.850 €
  • Buchbar
  • Reise garantiert
  • Nur noch auf Anfrage
  • Ausgebucht / bereits geschlossen

Enthaltene Leistungen

  • Transfer Flughafen Santiago de Compostela - Unterkunft - Flughafen Santiago de Compostela
  • Transfer nach O Cebreiro, Startpunkt unseres Weges
  • 10x Übernachtung in gemischten Mehrbettzimmern, teils mit Etagenbetten und Gemeinschaftsbad (2x Landhaus, 7x private Herberge, 1x öffentliche Herberge)
  • 10x landesübliches Frühstück und Abendessen
  • Streckeninformation und Pilgerinnenausweis
  • Begleitung und Anleitung durch unsere qualifizierte Trauerbegleiterin, in der Gruppe und im Einzelgespräch
  • Wanderleiterin
  • Klimaschutzbeitrag, mit dem wir CDM Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekte von Atmosfair unterstützen

Nicht enthaltene Leistungen

  • An- und Abreise
  • Mittagessen
  • Getränke
  • Reiserücktritts- und Reiseabbruchsversicherung

Wunschleistungen

  • Gepäcktransport von Ort zu Ort möglich
    5 Euro
Nur 20% Anzahlung

Die Restzahlung wird erst 21 Tage vor Reisebeginn fällig. Kreditkartenzahlung ist auf Anfrage möglich!

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Ich bin sehr zufrieden mit der Trauerreise! Judith war eine sehr einfühlsame und gut organisierte...

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Auf der Suche nach einem Angebot, in dem DIE Trauer im Mittelpunkt stand, stieß ich auf Eure Trau...

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